Aktuelles Hilfsprojekte
Aktuell

Coronavirus: Wir sind da für Menschen in Not!

Flexible Hilfe ermöglichen: Das ist nach wie vor wichtig. Deswegen leiten wir Spenden aus dem Corona-Notfonds der Diakonie-Stiftung dahin weiter, wo sie dringend benötigt werden. Mit rund 150.000 € (Stand April 2021) wurden bereits besondere Maßnahmen gefördert. Unsere Hilfsprojekte trotzen Corona!

Spenden Sie für unseren Corona-Notfonds

Mit konkreten Maßnahmen können wir gemeinsam älteren Menschen, Obdachlosen, Familien und allen anderen Menschen helfen, die durch das Virus und dessen Auswirkungen in Not geraten. Die aktuelle Entwicklung ist schnell und veränderlich – mit dem Notfonds können wir schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Hierzu zählen zum Beispiel Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen oder Carepakete für Frauen in der Prostitution. 

Corona-Notfonds: Hier hilft der Spendenfonds

Der Corona-Notfonds hat seit dem Frühjahr 2020 bereits fast 150.000 € an Hilfsgeldern ausgeschüttet. Diese Projekte wurden unterstützt:

  • Warmes Mittagessen für obdachlose Menschen
    Das ehrenamtliche Küchenteam im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose wurde vorrübergehend mit einer festangestellten Küchenleitung ergänzt. Somit kann sichergestellt werden, dass auch in Pandemiezeiten obdachlose Menschen ein warmes Mittagessen bekommen. Obdachlose Menschen bekommen täglich wochentags ein warmes Mittagessen zu einem symbolischen Preis von 50 Cent.
  • Lebensmittelgutscheine für Familien
    Durch Kurzarbeit und Jobverlust geraten immer mehr Familien in existenzielle Probleme. Um in Notsituationen schnell und unbürokratisch helfen zu können, werden für Hilfseinrichtungen Lebensmittelgutscheine finanziert, die diese an Familien weitergeben.
  • Der Mitternachtsbus
    Durch die Hygienevorschriften konnten zeitweise am Mitternachtsbus nicht wie gewohnt gespendete Brötchen aus Hamburger Bäckereien verteilt werden. Die verteilten Lunchtüten kosteten viel mehr als die Versorgung vor Corona. Hier waren Spenden nötig, um die obdachlosen Menschen in der Innenstadt mit dem Nötigsten zu versorgen.
  • Das Projekt "Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen"
    Auch weiterhin steht ein Budget zur Verfügung, damit obdachlose Menschen in schweren Notlagen und Einzelfällen weiterhin in einem Hotelzimmer Schutz und Ruhe finden können.
  • Die Einrichtung Sperrgebiet / Fachberatungsstelle für Prostitution
    Frauen kann mit Notübernachtungen und Carepaketen geholfen werden. Außerdem wurde ein Zelt aufgebaut, damit auch bei schlechtem Wetter möglichst viele Frauen Zuflucht finden.
  • iPads für Senior*innen in der Tagespflege, damit Kontakt mit Angehörigen einfach möglich ist
  • Die Beratungsstellen der Diakonie, beispielsweise für Suchterkrankte, Menschen mit Schulden oder Schwangere
    Die Beratungsstellen haben während der Corona-Pandemie mit diversen Hindernissen zu kämpfen, um weiterhin für Ratsuchende offen zu stehen. Deswegen sowohl die technische Ausstattung der Hilfsangebote gefördert, um digitale Beratungsangebote möglich zu machen, als auch ein Pilotprojekt unterstützt. Dieses Pilotprojekt wird dafür sorgen, dass Beratungsangebote wie die Suchtselbsthilfe, die Ämterlots*innen, die Schwangerenberatung oder auch die Schuldnerberatung sich zunehmend digitaler aufstellen, um auch in einem möglichen erneuten Lockdown effektiv arbeiten und Menschen in diversen Notlagen unterstützen zu können.

 

Aktuelles aus den Förderprojekten

Spendenprojekte wie der Mitternachtsbus, das Mittagessen für obdachlose Menschen und die Straßensozialarbeit sind auch in dieser besonderen Zeit verlässlich für die Menschen auf der Straße da. Auch Standorte der Praxis MitMenschlichkeit sind geöffnet.

Hilfe für obdachlose Menschen

In der Tagesaufenthaltsstätte in der Bundesstraße können obdachlose Menschen duschen, Post empfangen, die Geld-Verwahrung nutzen und die Hilfsangebote der Sozialarbeiter*innen in Anspruch nehmen.

Das ehrenamtliche Küchenteam kocht wieder selber und gibt Essen aus. Der Essenssaal ist wieder geöffnet. Stundenweise können sich bis zu 26 Gäste gleichzeitig drinnen aufhalten, etwas essen und sich aufwärmen – wir rechnen weiterhin mit rund 100 Gästen pro Tag. Draußen werden Zelte aufgestellt.

Auch die medizinische Sprechstunde findet statt.

In der Straßensozialarbeit ist Johan Graßhoff momentan fast täglich mit dem Lastenrad unterwegs, hat Verpflegung, Schlafsäcke und Isomatten dabei und klärt darüber hinaus zum Thema Corona-Infektion und zu Hygieneregeln auf und verteilt Infomaterial.

Der Mitternachtsbus ist weiter täglich unterwegs, mit einer Besetzung von zwei Personen. Das Team ist ausgestattet mit Masken, Handschuhen, Desinfektionsmittel sowie Tischen und Hütchen, um den Abstand zu wahren. Die Gäste bekommen am Bus ein Lunchpaket und ein heißes oder kaltes Getränk. Im Schnitt kommen derzeit rund 150 Gäste an den Bus.

Medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

In den drei Standorten der Praxis MitMenschlichkeit sind die Ärztinnen weiter für die Patientinnen und Patienten da. Am Telefon wird so viel wie möglich kontaktlos abgesprochen und es werden Termine abgemacht. Ansonsten finden Behandlungen und Untersuchungen unter den möglichen Bedingungen statt.

Unterstützung für Kinder und Familien

Unsere spendenfinanzierten Beratungsangebote bei "Kinder in Trauer" finden im Rahmen der Corona-Bestimmungen statt. Die Angebote für Kinder im Frauenhaus finden den Hygienebestimmungen entsprechend statt. Für die Frauen und ihre Kinder ist es eine unglaublich wichtige Abwechslung, außerhalb der vier Wände etwas zu unternehmen. Deswegen wurden im Herbst 2020 Gutscheine für den Zoo vergeben.

Unser Spendenprogramm "MitEuch! Für Kinder in Not" hat im Frühjahr 2020 die Arche Jenfeld unterstützt, die während des Corona-Lockdowns Lebensmittelpakete an Familien verteilte. Über 200 Familien wurden mit Lebensmittelpaketen versorgt.

Den Nächsten nah sein

Wir bitten Sie, schauen Sie hin! Seien Sie da für Nachbarinnen und Nachbarn, die Hilfe benötigen.