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Infinitas – Kay-Stiftung
Infinitas – Kay-Stiftung
Logo der Infinitas Kay-Stiftung

Portrait: Infinitas – Kay-Stiftung

Ein letzter Wunsch, der weiterwirkt

Noch einmal ans Meer fahren. Ein Fußballspiel im Stadion erleben. Abschied vom eigenen Schrebergarten nehmen. Oder einfach eine Rosinenschnecke essen. Es sind oft ganz persönliche Wünsche, die am Ende des Lebens eine besondere Bedeutung bekommen.

Den Anstoß zur Gründung der Infinitas – Marianne und Hans-Michael Kay-Stiftung gab eine sehr persönliche Erfahrung: Marianne Kays schwerkranker Vater wünschte sich in seinen letzten Stunden noch eine Rosinenschnecke. Bevor dieser kleine Wunsch erfüllt werden konnte, verstarb er. Aus diesem Erlebnis entstand der Entschluss, die Wünsche schwerkranker und sterbender Menschen nicht auf später zu verschieben.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 erfüllte die Stiftung mit dem Projekt „Ein letzter Wunsch“ Menschen im Hospiz oder in ambulanter palliativer Versorgung ganz persönliche Herzensanliegen. Dabei ging es nicht nur um besondere Ausflüge oder Erlebnisse. Im Mittelpunkt standen Lebensfreude, Nähe und selbstbestimmte Momente in einer besonders verletzlichen Lebensphase.

Wir freuen uns sehr, dass die Infinitas – Marianne und Hans-Michael Kay-Stiftung nun im Diakonie-Stiftungsverbund MitMenschlichkeit weiterwirken kann. Für das Vertrauen, das Marianne Kay uns entgegenbringt, bedanken wir uns von Herzen. Es ist uns eine besondere Aufgabe, die Stiftung in ihrem Sinne und im Sinne ihres Mannes Hans-Michael Kay weiterzuführen und ihr Anliegen für die Zukunft zu bewahren.